Crna Gora – Eine etwas andere Sicht des RaRo Sommerlagers

RaRo ·  · 01.08.2008 · 

Wie die Zeit vergeht… und schon sind 11 Tage Sommerlager vorbei. Doch diesmal war´s anders als die Jahre zuvor. Neben den Glorreichen Sieben (Ilona, Armin, Günther, Michael, Peter, Georg und mir) reihten sich auch noch einige Hands und Gildenmitglieder in unsere Gruppe ein. Somit konnten wir unsere alte Stärke wieder erreichen und bildeten ein stolzes Bild in den Schluchten des Balkans. Es gab natürlich die eine oder andere Panne bei dem Unternehmen, trotzdem war es eine gelungene Idee. Interessanterweise kamen fast alle immer zum richtigen Zeitpunkt am nächsten Bestimmungsort an. Sei es wie die Jährigs mit dem Fahrrad, Artur, Beppo, Anneliese und Pater Franz mit dem Bus, Michl und Petra Alexandra zu Fuß, Fuffi mit dem Auto von Doraja, Fritz und Ernst mit dem Helikopter, die Hands in den Geländeautos und wir natürlich mit dem Taxi. Fürs leibliche Wohl sorgten abwechselnd Artur mit den selbst gemachten Würsten, Anneliese mit Gemüsestrudel oder Günther mit den Inzersdorferdosen.

Auch vom Programm gab es einen klaren Tagesablauf. Nach dem Frühstück freuten wir uns schon auf die Morgenandacht mit Pater Franz und am Abend gab es die große Messe wie immer liebevoll vom Beppo vorbereitet. Dazwischen abwechselnd von Georg und Artur die geschichtliche Aufbereitung der Reise unterbrochen von Anekdoten Ernstls. Pezi, Paul und Fritz sorgten für die Verbindung zur Außenwelt via Internet und Telekommunikation, Markus gestaltete mit Fox die tägliche Glocke und Mirko kümmerte sich mit Michl um die Finanzen und checkte vorab jeweils die nächsten Möglichkeiten fürs Weiterkommen. Armin konnte uns mit Robert Stöckl einen weiteren Einblick in die Tiefen des Weinbaus und der Biererzeugung geben, Ilo und Petra Alexander unterhielten uns spontan mit Gesangs und Tanzeinlagen. Wenn jetzt einer meint es ging immer lustig zu der täuscht sich natürlich, denn wir mussten auch traurige Geschehnisse verarbeiten, wie zum Beispiel der Verlust der Muttersprache oder plötzlich auftretende Bären, von Pezi gejagt, die uns aus dem wohlverdienten Schlaf rissen.

Auch böse Schlangen wurden von einigen Frauen aufgrund diverser Entzugserscheinungen gesichtet. Diverse Discoabende entpuppten sich mit der Gilde als lehrreiche Foxtanzstunden (mir tun die Füße noch heute weh, Anm. d. Red.), wo uns Fuffi zeigte wie man ums Kreuz tanzen konnte. Löblich war die Einteilung von Abwäschern und Einkäufern, wo sich die Gilde nicht lumpen ließ und dankenswerter Weise viele Schichten übernahm. Dafür revanchierten wir uns mit dem fallweisen Tragen von Rucksack, Trolly und Billasackerl. Manchmal gab es Verzögerungen, wie z.B. die Pannenserie der Jährigs, die uns Extrazeit kostete, durch ein Schnapserl aber gut gemacht wurde. Oder die falsche Buslinie – eine extra Portion Wurst das Übel vergessen ließ. Auch funktioniert das GPS nicht überall, wie Embi feststellen musste.

Wir Taxler überließen bei Zuspätkommen die besten Schlafplätze brav der Gilde und den Hands, die sich recht dankbar zeigten. Höhepunkte waren sicherlich die Gesangsdarbietungen im Ostrogkloster, die Tanzvorführung in Niksic, das Wurstwettesen in Budva, die Bergetappe in Kotor und der Wattabend in Hercig Novi.

 

Leider spielte sich dieses Lager so nicht wirklich ab; Ähnlichkeiten mit bekannten Personen sind rein zufällig und entsprechen wohl nicht den Tatsachen…

 

 

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