RaRo Sommerlager 2012 Süditalien

RaRo ·  · 12.08.2012 ·  , ,

Ganze 21 Teilnehmer genossen dieses Jahr bei durchgehendem Kaiserwetter zwei schöne Wochen in Süditalien. Erst abends ging es gemütlich mit dem Zug von Salzburg aus über Villach sowie Rom nach Kalabrien. Am nächsten Tag erreichten wir unser erstes Ziel – Scilla. Dort hatten wir noch am ersten Lagertag Zeit ins Meer zu hüpfen und die wunderbare Aussicht auf eine Burg und sogar die Straße von Messina sowie Sizilien zu genießen. Unsere weitere Reise führte uns entlang der Küste zu Städten wie Tropea, Pizzo und Cosenza.

Dann zog es uns in das Sila Massiv, dass uns vom Meeresspiegel auf ca. 1.500 m brachte. In dem Nationalpark lagerten wir eine Nacht, bauten Staudämme im Fluss, machten ein Feuer und versuchten, leider ohne Erfolg, Fische mit Speeren und den bloßen Händen zu fangen. Um wieder an die Küste zu kommen mussten wir von dort aus zum nächsten Verkehrsknotenpunkt ca. 7-10 km zurücklegen. Die meisten mit Autostopp und manche gänzlich zu Fuß. Auf der Wanderung begleitete uns ein Rudel Hunde, dass uns augenscheinlich als Alpha-Gruppe anerkannte uns auf Schritt und Tritt verfolgte und alles anbellte was uns zu nahe kam. Darunter waren Autos, Radfahrer und andere streunende Hunde.

Die weiteren Tage waren für die Amalfiküste reserviert. Nach einer turbulenten Busfahrt kamen wir dort an. In Atrani machten wir Bekanntschaft mit „Lello“ dem Lastenträger. Sein Rekord war es eine 350 kg schwere Last hunderte Treppen hinauf in seinem Dorf zu tragen. Dies war notwendig, da alles auf engstem Raum verbaut ist und der Ort nicht mit Autos befahrbar ist. Nach zwei Tagen führte uns eine kleine Wanderung vorbei an Oliven, Zitronen und Weintraubenhainen nach Ravello. Für viele der Himmel auf Erden. Tatsächlich ist diese Stadt besonders sehenswert und die Schönen und Reichen geben sich dort ein Stelldichein. Zurückgewandert in die Stadt Amalfi konnten wir, wie beinahe jeden Tag des Lagers, das Meer genießen und am Abend die Stadt erkunden.

So verließen wir die Amalfiküste wieder Richtung Sorrento und dann in den Golf von Neapel. Eine Fähre brachte uns auf die Insel Procida die, anders wie Capri, eher Touristenarm und billiger ist. Dort nächtigten wir 3-mal um die letzten Tage noch so richtig auszuspannen und jeden Meter der kleinen Insel zu erkunden. Einen Tag planten wir ein um uns Pompej und seine Ausgrabungen anzusehen. Dies war durchaus interessant und beeindruckend. Eine kleinere Gruppe fuhr dann noch auf den nahe gelegenen Vesuv um in den Krater des Vulkans zu schauen. Bevor es am letzen Tag wieder retour nach Salzburg ging konnten wir uns Neapel noch zu Gemüte führen. Von dreckigen Hintergassen, Slums aber auch schönen Kirchen, Märkten und billigem Essen war alles dabei was das Herz begehrt.

Nach der langen Zugfahrt kamen wieder alle heil in Salzburg an.

Tolle Landschaften, Städte, Sonne, Strand, Meer, kulinarischer Hochgenuss, Kontakt mit den Einheimischen und eine Fülle an positiven Eindrücken bleiben nach den zwei Wochen in guter Erinnerung.

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