WiWö Sommerlager 2012

WiWö ·  · 13.07.2012 ·  ,

Kaum waren die WiWö nach unwahrscheinlich langer Anreise (gefühlte 15 Stunden) endlich beim Heim angekommen (das sich übrigens nahe der „Rätsel“-Burg Liechtenstein befindet), gab es auch schon das erste Problem: der Schlüssel fehlte. Oje. Irgendwann konnte sich Miss Marple doch wieder entsinnen, dass SIE ihn eingesteckt hatte. Wobei eigentlich ein eifriger Wölfling nachhelfen musste, der ihre Taschen inspizierte…. Der Start in unsere Sommerlagerwoche war also geglückt. Doch wer die Ehre hat im berühmten Piilopaikka-Detektiv-Institut dabei zu sein, muss auch etwas dafür tun. Nachdem sich die Meisterdetektive allesamt vorgestellt hatten, ging es also schon los mit der Detektiv-Basisausbildung: Fingerabdrücke nehmen, Unterschriften fälschen (bzw. solche erkennen), Erpresserbriefe erstellen (ja, auch Ganoventechniken müssen erlernt werden), Suchbilder lösen und neue Geheimschriften lernen. Dazu durfte natürlich ein Detektiv-Strichcode als Erkennungszeichen nicht fehlen. Genug für den ersten Tag. Zeit blieb noch um die wirklich tolle Umgebung am Kalenderberg (so heißt dieses Stück Wienerwald zwischen Hinterbrühl und Mödling, wo wir uns aufhielten) zu erkunden. Nach leckeren Kasnocken und einem kurzen Spieleabend fielen wir am Ende des Tages müde ins Bett.

Der zweite Tag brachte den ersten großen Fall: Andi, der Sohn des verstorbenen Schlossherrn zu Liechtenstein, wurde um sein Erbe betrogen. Die gemeine Randsteinsitzer-Sekte fälschte das Testament seines Vaters und wollte so das Schloss in Besitz nehmen. Nach einer langen Suche konnten wir allerdings das echte Testament, das vor Jahren im Wald vergraben wurde, wieder finden und den Fall damit lösen. Es sollte nicht der einzige Fall in der Woche bleiben. Als wir tags darauf vom Baden zurückkehrten, war unsere Pfadfinderfahne gestohlen. Herbert und Nici wollten sie auslösen, wurden dabei aber selbst entführt. Das war eine klare Aufgabe für unsere Überstellungskinder, die sie in einer abendlichen Aktion mit viel Mut wieder befreien konnten. Die nächste Entführung betraf unseren Rex, nur mehr ein Bein war über von ihm, er selbst mit dem ganzen Schmuck gestohlen. Nachdem wir in ganz Mödling Vermisstenanzeigen aufgaben, entdeckten wir ihn selbst wieder. Doch um auch wieder an den Schmuck zu kommen, waren noch ganz andere Methoden nötig… Nach erfolgter Übergabe konnten wir auch diesen Fall abhaken. Wasserbiologe und GuSp-Führer Harry kam mit einem ganz anderen Anliegen zu uns: in der Seegrotte Hinterbrühl sollte es nicht ganz mit rechten Dingen zugehen. Wir untersuchten das Wasser dort und konnten die Vorahnungen nur bestätigen..es dürfte vergiftet sein. Und dann war da noch der Fall Miss Marple. Allzu viel wollen wir darüber aber nicht verraten, nur so viel: wir freuen uns, Manu, dass du im Herbst wieder ganz normal bei uns bist.

Die Woche hatte also allein in detektivischer Hinsicht viel zu bieten. Daneben blieb natürlich genug Zeit zum Ablegen, zum Baden im lässigen, großen Mödlinger Stadtbad, zum Spielen oder einfach Zeit für sich selbst. Die morgendliche Flaggenparade durfte genauso wenig Fehlen wie die abendliche Feedback-Runde, das Pillopalla. Den Tagesabschluss bildeten immer ein paar Kapitel aus „Emil und die Detektive“. Das Essen war vorzüglich (danke Maria und Steffi) und mit der Unterkunft hatten wir eine sehr gute Wahl getroffen. Es wurde niemand krank und kleine Wehwehchen wurden natürlich fachmännisch versorgt. Und für den krönenden Abschluss des Lagers sorgte die Disco! Piilopaikka rocks!

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